Vorteile des VGN

Beitritt des Landkreises Bayreuth zum Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN)

Zusammenstellung der wichtigsten Argumente

Ausarbeitung: Arbeitskreis ÖPNV/Verkehrsentwicklung

Klaus Otto, Sudetenstraße 20,

91257 Pegnitz

1) Allgemeines

Derzeit leben 67 Mio Einwohner in Verkehrsverbünden, d.h. 80 % aller Deutschen und 60 % der Fläche Deutschlands sind durch sie abgedeckt. Der VGN besteht aus 8 kreisfreien Städten und 16 Landkreise. Insgesamt leben 2,8 Mio Einwohner auf einer Fläche von 15000 qkm innerhalb des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN), die 700 Bus-, U-, R- und S-Bahnlinien von über 100 Verkehrsunternehmen benutzen können. Der VGN befördert heute fast 223 Mio Fahrgäste pro Jahr. 55 Mio Fahrplanauskünfte werden heute abgerufen. Dies bedeutet fächenmäßig Rang 2 aller Verkehrsverbünde in Deutschland. Alle Fahrpreise enthalten den ermäßigten Steuersatz von 7 %. Letzte VGN-Erweiterung zum 01.01.2017 (Lkr Kitzingen).

2) Sicherheit

Polizeibeamte in Uniform werden innerhalb des VGN kostenlos befördert, sind aber im Gegenzug für die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr verantwortlich. Aus Sicherheitsgründen können Personen (auch Kinder!) von der Beförderung ausgeschlossen werden, wenn sie unter Einfluss von Drogen und alkolischen Getränke stehen, unter einer ansteckenden Krankheit leiden oder unberechtigter Weise Waffen mitführen, die unter dem Waffengesetz fallen. Entscheidung fällt das Betriebspersonal. Alleinreisende Kinder bis zum 4. Lebensjahr dürfen nicht befördert werden.

3) Leistungsstarke Zentren

Verkehrsverbünde entwickelten sich in der Vergangenheit zu wirtschaftlich leistungsstarken Zentren, verbundfreie Zonen sind überwiegend strukturschwache Regionen.

4) Spitzenposition

Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg nimmt bundesweit im Preisleistungsverhältnis und in der Kundenakzeptanz einen Spitzenplatz ein (Emnid-Umfrage Globalbeurteilung 2.70 bedeutet bundesweit Rang 3 und ist gleichzeitig auch ein exzellenter Werbepartner zwischen den Landkreisen, den Kommunen und den Fahrgästen. Leider wird seit den letzten fünf Jahren überproportinal an der Fahrpreisschraube gedreht.

5) Slogan aller Verbundsysteme

Im gesamten Verbundgebiet gilt landesweit ein einheitlicher VGN-Tarif aufgebaut nach dem Motto "Ein Tarif - Ein Fahrplan - Ein Fahrschein".

6) abgestimmte Fahrpläne

Einheitliche aufeinander abgestimmte Fahrpläne zu allen öffentlichen Verkehrsmitteln ausgehend vom Hauptzentrum Nürnberg weiter über die Kreisstädte bis hin zu den Mittelzentren des Verkehrsverbundes mit untereinander koordinierten Ankunfts- und Abfahrtszeiten vieler Linien des öffentlichen Nahverkehrs.

7) einheitlicher Verbundfahrplan

Zum europaweiten Fahrplanwechsel Mitte Dezember eines jeden Jahres erscheint ein einheitlicher Verbundfahrplan für den Gesamtraum sowie auszugsweise als Taschenbuch einen speziell auf einen Landkreis oder einer Kommune abgespeckten Version. Durch die gemeinsame Planung kann insbesondere in den Städten tagsüber auf den Hauptverkehrsachsen Takte von 5 bis 20 Minuten angeboten werden.

8) abgestimmtes Liniennetz

Im gesamten VGN-Gebiet ist das Liniennetz aufeinander abgestimmt. Alle Regional- und Stadtlinien und das AST ergeben zusammengenommen ein feinmaschiges Liniennetz mit einfacher Numerierungssystematik. Ergänzend hierzu werden die Freizeit- und Nachtbuslinien sowie das S-Bahnnetz weiter ausgebaut.

9) ÖPNV billiger als Taxifahrt

Eine Fahrt im öffentlichen Nahverkehr ist immer günstiger als eine gleichwertige Fahrt mit einem Taxi. So kostet beispielsweise eine Fahrt mit dem Pegomobil vom Bahnhof Pegnitz nach Hammerbühl 1,90 € (Kurzstrecke), mit dem Taxi ca. 10,80 €.

10) Ein Fahrschein für alle öffentlichen Verkehrsmittel

In einem Verkehrsverbund können mit einem Fahrschein, ohne einen weiteren Fahrschein kaufen zu müssen, alle öffentlichen Verkehrsmittel benutzt werden, auch U-Bahnen, S-Bahnen und Straßenbahnen, den Bussen des OVF, den Bussen der Stadtverkehre und einigen Anruftaxisystemen in der Regel mit und ohne Zusatzkarte. Im Landkreis Bayreuth gilt in der Regel ein stark ermäßigter Sondertarif, Verbundfahrscheine werden dabei im Allgemeinen anerkannt (Ausnahme: Sondertarif Freizeitlinien des LKR Bayreuth). St 1 1,90, St 2 2,50, St 3 3,50, St 4 4,70, St 5 5,80, St 6 7,00, St 7 8,10, St 8 9,20, St 9 10,40, St 10 11,50, Kinder etwa die Hälfte.

11) Einführung von Tarifzonen

Mit der Abschaffung der kilometergebundenen Fahrscheinabrechnung folgt ein Wechsel in die Zonentarife und die Einführung von flächendeckenden Streifenkarten. Vorteil: Wer über die 10. Zone (+ Teilzone) hinaus fährt, wird gratis befördert. So kostet die Fahrt von Pegnitz nach Nürnberg genauso viel, wie von Pegnitz nach Fürth, Erlangen, Forchheim, Ansbach, Rothenburg (ob der Tauber), Bad Windsheim, Amberg, Schwabach, Gunzenhausen, Roth, Treuchtlingen, Solnhofen, Neustadt (Aisch), Kitzingen, Bamberg und neuerdings Kinding um nur einige Beispiele zu nennen. Fahrten mit Verbundfahrschein, die über Nicht-VGN-Gebiet führen, sind unzulässig (z. B. von Pegnitz über Bayreuth und Lichtenfels nach Bamberg).

12) Erhöhtes Beförderungsentgelt

Der Fahrgast ist zur Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgelts verpflichtet, wenn er sich keinen gültigen Fahrausweis beschafft hat, sich einen gültigen Fahrausweis beschafft hat und diesen jedoch bei einer
Überprüfung nicht vorzeigen kann, den Fahrausweis auf Verlangen nicht zur Prüfung vorzeigt oder aushändigt.
Das erhöhte Beförderungsentgelt ist auch dann zu zahlen, wenn jemand ein Fahrzeug ohne einen für diese Fahrt gültigen Fahrausweis verlässt.

13) Ermäßigung auf Gruppenreisen

Gruppenfahrten erhalten 50 % Ermäßigung auf die reguläre Einzelfahrkarte (ohne Fahrtunterbrechung) und muss mindestens für 10 Erwachsene ab 15 Jahre bezahlt werden. Vorbestellung bis zum 3. Werktag vor Reiseantritt beim Verkehrsunternehmen.

14) Streifenkarten

Mit der Einführung von Tarifzonen können verschiedene günstige Streifenkarten in Anspruch genommen werden (z. B. 4er-, 10er- Kurzstreckenstreifenkarten mit und ohne Citytarif). Vorteil: Auch wer relativ selten im Jahr fährt, profitiert von günstigeren Tarifen und Fahrtunterbrechungen sind beliebig oft möglich. Übrigens verfallen ältere noch nicht benutzte Streifenkarten nicht zum 31.12. sondern sie können bis Ende Juni des nachfolgenden Jahres benutzt werden. Ferner gelten Streifenkarten ab abgedruckter Tagesangabe mit Uhrzeit für Preisstufe K 60 Min., Preisstufe 2 90 Min, Preisstufen 3 bis 5 180 Min und ab Preisstufe 6 240 Min. Eine 4er-Streifenkarte kostet derzeit 6,50 € (Kinder 3,20 €), eine 10er-Streifenkarte 11,50 € (Kinder 5,70 €) - weitere Preisstufen im Kurzstreckentarif von A bis F außerhalb des LKR Bayreuth. Die Kurzsteckenstreifenkarte fällt kostenmäßig sehr unterschiedlich aus und schwankt derzeit zwischen 4,90 € und 10,70 € in Fürth / Nürnberg / Stein.

15) Tagesticket

Ergänzend zu den Streifenkarten werden noch 2 verschiendene Tagestickes angeboten. Während das Tagesticket Solo für beliebig häufige Fahrten innerhalb des Geltungsbereichs angewandt wird, können mit dem TagesTicket Plus bis zu 6 Personen, davon max 2 ab 18 Jahre zu beliebig häufigen Fahrten genutzt werden (Familien Kinder unter 17 Jahre unbeschränkt). Die Mitnahmeregelung gilt auch für Fahrräder anstelle von Personen. Die Erhöhung der Reisendenanzahl während einer Kontrolle ist nicht gestattet. Die Tagestickets können bis 3:00 Uhr des Folgetages benutzt werden. Ein am Sa gelöstes Ticket gilt auch am So bis 3:00 Uhr des Folgetages. Preise Solo: St.K/1 4,20 €, St 2 5,20 €, bis St-4+T 12,10 €, bis St-7+T 15,80 €, ab St 8 19,10 €. Preise Plus: St.K 6,50 €, St 1 8,40, St 2 8,40 €, bis St-4+T 12,10 €, bis St-7+T 15,80 €, ab St 8 19,10 €.

16) Ausweitung des Zeitfahrausweisangebots

Zu den Tagestickets kommen die günstigen Zeitfahrausweise hinzu. Dazu zählen das JahresAbo, JahresAbo Plus, 3-Monats-Abo, 6-Monats-Abo, Solo 31, 7-Tage-MobiCard rund um die Uhr, 31-Tage-MobiCard rund um die Uhr, 9-Uhr-MobiCard (31 Tage), Wochen- und Monatswertmarken für den Ausbildungsverkehr. Zu allen Zeitfahrausweisen ist ein Verbundpass mit Lichtbild erforderlich.

A) JahresAbo:

Gültig 12 Kalendermonate mit Jahreswertmarke, wird bequem in 12 Monatsbeiträgen abgebucht und verlängert sich automatisch um weitere 12 Monate, wenn das Abo nicht gekündigt wird. Fahrpreise pro Kalendermonat: St K/1 32,50 €, St 2 53,40 €, St 2+T 63,90 €, St 3 71,20 €, St 3+T 83,90 €, St 4 91,90 €, St 4+T 98,80 €, St 5 107,40 €, St 5+T 114,80 €, St 6 120,40 €, St 6+T 131,50 €, St 7 140,90 €, St 7+T 150,90 €, St 8 161,10 €, St 8+T 169,40 €, St 9 179,30 €, St 9+T 187,90 €, St 10 198,70 €, ab St 10+T 213,20 €.

B) JahresAbo Plus:

wie oben, jedoch kostenlose Mitnahme von max 6 Personen (davon max 2 Erwachsene) an Sa, So und Feiertagen sowie Mo - Fr ab 19:00 Uhr. Anzahl bis 17 Jahre unbeschränkt innerhalb der eigenen Familie. Mitnahme eines Hundes oder 2 Fahrräder anstelle 2 Personen kostenlos möglich. Fahrpreise pro Kalendermonat: St K/1 35,60 €, St 2 58,30 €, St 2+T 69,90 €, St 3 77,90 €, St 3+T 91,90 €, St 4 100,60 €, St 4+T 108,00 €, St 5 117,50 €, St 5+T 125,70 €, St 6 131,70 €, St 6+T 144,00 €, St 7 154,30 €, St 7+T 165,20 €, St 8 176,40 €, St 8+T 185,50 €, St 9 196,30 €, St 9+T 205,80 €, St 10 217,60 €, ab St 10+T 233,50 €.

C) Abo 3 und Abo 6:

Diese Abos gelten 3 bzw. 6 Monate mit entsprechender Wertmarke beginnend zum Monatsersten endend zum Monatsletzten. Fahrpreise Abo 3 pro Kalendermonat: St K/1 39,40 €, St 2 64,10 €, St 2+T 76,70 €, St 3 85,10 €, St 3+T 100,80 €, St 4 110,30 €, St 4+T 118,50 €, St 5 128,60 €, St 5+T 137,80 €, St 6 144,40 €, St 6+T 157,40 €, St 7 168,90 €, St 7+T 181,00 €, St 8 192,70 €, St 8+T 203,10 €, St 9 214,80 €, St 9+T 225,00 €, St 10 238,00 €, ab St 10+T 255,70 €.

Fahrpreise Abo 6 pro Kalendermonat: St K/1 37,30 €, St 2 60,50 €, St 2+T 72,50 €, St 3 80,40 €, St 3+T 95,20 €, St 4 104,20 €, St 4+T 112,00 €, St 5 121,50 €, St 5+T 130,10 €, St 6 136,40 €, St 6+T 148,70 €, St 7 159,60 €, St 7+T 170,90 €, St 8 182,00 €, St 8+T 191,90 €, St 9 202,90 €, St 9+T 212,60 €, St 10 224,80 €, ab St 10+T 241,60 €.

D) Solo 31:

Sie wird mit einer 31 Tage gültigen Wertmarke an Jedermann ausgegeben und berechtigt eine Person rund um die Uhr zu beliebig häufigen Fahrten (nicht übertragbar). Bei Verlust kein Ersatz. Fahrpreise: St K/1 41,90 €, St 2 67,60 €, St 2+T 81,00 €, St 3 89,80 €, St 3+T 106,40 €, St 4 116,40 €, St 4+T 125,10 €, St 5 135,70 €, St 5+T 145,40 €, St 6 152,40 €, St 6+T 166,10 €, St 7 178,30 €, St 7+T 191,00 €, St 8 203,40 €, St 8+T 214,40 €, St 9 226,70 €, St 9+T 237,50 €, St 10 251,20 €, ab St 10+T 269,90 €.

E) 7-Tage-MobiCard:

Die MobiCard ist unentgeltlich übertragbar und berechtigt eine Person rund um die Uhr zu beliebig häufigen Fahrten innerhalb des Geltungsbereichs. An Werktagen (Mo-Fr) ab 9:00 Uhr, Sa, So und Feiertagen ab Betriebsbeginn können bis zu max 6 Personen (davon max 2 Erwachsene) die MobiCard nutzen. Ferner können 2 Fahrräder anstelle von 2 Personen befördert werden. Fahrpreise: St K/1 13,60 €, St 2 21,90 €, St 2+T 26,30 €, St 3 29,20 €, St 3+T 34,50 €, St 4 37,80 €, St 4+T 40,60 €, St 5 44,10 €, St 5+T 47,20 €, St 6 49,50 €, St 6+T 53,90 €, St 7 57,90 €, St 7+T 62,00 €, St 8 66,00 €, St 8+T 69,60 €, St 9 73,60 €, St 9+T 77,10 €, St 10 81,50 €, ab St 10+T 87,60 €.

F) 31-Tage-MobiCard (24 Std):

siehe 7-Tage-MobiCard, gültig jedoch für 31 Tage. Fahrpreise: St K/1 46,40 €, St 2 75,00 €, St 2+T 89,90 €, St 3 99,70 €, St 3+T 118,10 €, St 4 129,30 €, St 4+T 138,90 €, St 5 150,90 €, St 5+T 161,40 €, St 6 169,20 €, St 6+T 184,40 €, St 7 197,90 €, St 7+T 212,00 €, St 8 225,80 €, St 8+T 238,00 €, St 9 251,60 €, St 9+T 263,60 €, St 10 278,80 €, ab St 10+T 299,60 €.

G) 9-Uhr-MobiCard:

Die 9-Uhr-MobiCard gilt 31 Tage, jedoch nur an Werktagen (Mo-Fr) ab 9:00 Uhr sowie Sa, So und Feiertagen ab Betriebsbeginn und ist ebenfalls unentgeltlich übertragbar. Mitnahme von 2 Fahrräder anstelle 2 Personen ebenfalls möglich. Fahrpreise: St K/1 36,90 €, St 2 61,20 €, bis St 4+T 72,00 €, bis St 7+T 89,70 €, ab St 8 98,00 €.

17) Kombi-Ticket-Regelung

Als Ergänzung kommen Sonderangebote wie z. B. die beliebten Kombi-Tickets hinzu, d. h. mit einer gekauften Eintrittskarte beispielsweise zum Fußballspiel des „Clubs“ oder in die Oper kann man zur Hin- und Rückfahrt kostenlos alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen (Eintrittskarte = Fahrausweis). Zeitliche und räumliche Gültigkeit der Fahrberechtigung werden vom Veranstalter bekannt gegeben.

18) Ermäßigung mit VGN-Fahrscheinen

Zahlreiche Freizeiteinrichtungen gewähren beim Vorzeigen eines VGN-Tickets insbesondere hinsichtlich Eintrittspreisen kleinere und größere Vergünstigungen an. Deshalb ist vor Eintritt (Museum, Sessellift, Tiergarten, Freizeitbad usw.) beim Vorzeigen des VGN-Fahrscheins immer nach einer Ermäßigung nachzufragen, da dies leider oft nicht gesondert ausgewiesen wird. Beispiel: CabrioSol Pegnitz Ermäßigung 10 % auf regulärem Eintrittspreis.

19) Ferien-Ticket

Die nicht übertragbaren FerienTickets berechtigen eine Person (Schüler, Azubis und Studenten) zu beliebig häufigen Fahrten innerhalb des Geltungsbereichs (Ferienzeitraum Mo bis Fr ab 9.00 Uhr sowie Sa, So und Feiertage ohne Ausschlusszeiten). Das FerienTicket Sommer 2017 kostet ca. 35,00 € verbundweit, als Tageskarte verbundweit 5,10 € (zu lösen als TagesTicket Solo Preisstufe 2. Ab dem 15. Lebensjahr muss zum VGN-FerienTicket ein gültiger Verbundpass des Ausbildungsverkehrs vorhanden sein (Verbundpassnummer bzw. Namenseintrag erforderlich). Die FerienTageskarte ist ein TagesTicket Solo Preisstufe 2 und gilt im gesamten Geltungsbereich des VGN.

20) Zonenabhängige Spezialtickets und Sondertarife

Semestertickets für Studenten gelten nur in den Zonen 100 bis 400 (Verbundpass erforderlich, Sonderjahresabo mit Ausschlusszeit in der Tarifzone 100 und 200, ermäßigte Fahrpreise für "Nürnberg-Pass-Inhaber", Familienkarten in der Tarifzone 400, Michaelis- und Bergkirchweih-Tickets gemäß Sonderbekanntgabe, SemesterTickets in Bamberg und Bayreuth runden die Angebote ab.

21) Sonderfahrkarten: Das VGN-Hotel-Ticket

Berechtigt 1 Person zu beliebig häufigen Fahrten innerhalb des Geltungsbereichs. Vor Antritt der 1. Fahrt ist das Gültigkeitsdatum mit Kugelschreiber einzutragen. Die VGN-Hotel-Fahrkarte gilt für 2 aufeinander folgende Tage bis 3:00 Uhr des 3. Tages und ist auf den Zimmerausweis o.ä. aufzukleben.

22) Sonderfahrkarten: Das VGN-AutohausTicket

Wie oben, gilt jedoch nur am Ausstellungstag bis 3:00 Uhr des Folgetages. Das VGN-AutohausTicket ist auf den Reparaturauftrag aufzukleben.

23) Sonderfahrkarte: Firmenabo

Firmenabos können z.B. an Mitarbeiter einer Firma ausgegeben werden, die mindestens 50 Jahreswertmarken abnehmen und eine Teilnahmequote von 50% der ständigen Mitarbeiter erreichen. In Ausnahmefällen kann die Teilnahmequote auf 40% gesenkt werden, wenn eine wesentliche Steigerung der ÖV-Nutzung durch Firmenmitarbeiter erreicht werden. Das Firmenabo wird mit dem VGN und dem bevollmächtigten Vertreter der Mitarbeiter der Firma abgeschlossen. Es wird das FirmenAbo und das FirmenAbo Plus aufgelegt, die tarifzonenbezogen oder verbundweit gelten. Mittlerweile unterscheidet man Neukundenfirmenabo, Pauschales Firmenabo, Tarifbezogenes Firmenabo und das Firmenabo Azubi.

24) Stadttarife

Mit Einführung der Stadttarife (Preisstufe K) erhalten Fahrgäste in den nachfolgend aufgeführten Städten einen individuellen Sondertarif:

Tarifstufe A: Taifgebiet Nürnberg/Fürth/Stein

Tarifstufe B: Tarifgebiet Fürth

Tarifstufe C: Tarifgebiet Erlangen

Tarifstufe D: Tarifgebiet Ansbach, Bamberg, Bayreuth, Neumarkt, Forchheim, Schwabach

Tarifstufe E: unbesetzt

Tarifstufe F: Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Rothenburg, Hirschaid, Herzogenaurach, Hersbruck, Lauf, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg, Lichtenfels.

25) Wochen- und Monatswertmarken im Ausbildungsverkehr

Bezugsberechtigt sind Schulpflichtige bis 15 Jahre, Schüler und Studenten an allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen, Einrichtungen des 2. Bildungsweges, Hochschulen, Privatschulen nach Bundesausbildungsförderungsgesetz, staatlich anerkannten Berufsvorbereitungslehrgang, Praktikanten oder Volontäre im Anschluss einer geregelten Ausbildung, Beamtenanwärter des mittleren und einfachen Dienstes ohne Fahrtkostenersatz und Teilnehmer an einem freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahr (FSJ, BFD). Für den Erhalt der Wertmarke ist neuerdings die Verbundpassnummer erforderlich.

Fahrpreise Kalenderwoche: St K/1 10,50 €, St 2 17,00 €, St 2+T 20,40 €, St 3 22,60 €, St 3+T 26,80 €, St 4 29,30 €, St 4+T 31,50 €, St 5 34,20 €, St 5+T 36,60 €, St 6 38,40 €, St 6+T 41,90 €, St 7 44,90 €, St 7+T 48,10 €, St 8 51,30 €, St 8+T 54,00 €, St 9 57,20 €, St 9+T 59,90 €, St 10 63,30 €, ab St 10+T 67,90 €.

Fahrpreis Kalendermonat: St K/1 31,50 €, St 2 50,80 €, St 2+T 61,00 €, St 3 67,60 €, St 3+T 80,10 €, St 4 87,60 €, St 4+T 94,20 €, St 5 102,30 €, St 5+T 109,40 €, St 6 114,70 €, St 6+T 125,30 €, St 7 134,20 €, St 7+T 143,80 €, St 8 153,40 €, St 8+T 161,40 €, St 9 170,90 €, St 9+T 179,10 €, St 10 189,30 €, ab St 10+T 203,10 €.

26) Semesterticket Bayreuth

Studierende der Hochschule für ev. Kirchenmusik Bayreuth und an der Universität Bayreuth, die gemäß der Satzung des Studentenwerks Oberfranken über einen zusätzlichen Beitrag für die Beförderung der Studierenden im öffentlichen Nahverkehr (Semesterticket) in der jeweils geltenden Fassung zur Zahlung eines zusätzlichen Beitrags für die Beförderung im öffentlichen Verkehr verpflichtet sind, können die Verbundverkehrsmittel in Stadt und LKR Bayreuth (2.Klasse) nutzen. Fahrausweis = Studentenausweis mit Lichtbild. Fahrtberechtigung ist nicht übertragbar.

27) Spezialfahrkarten sind auch im VGN-Bereich gültig:

Schönes Wochenende Ticket (SWT) (40 € Automat bzw. Internet, Schalter 42 €, je weitere Person 4 €), gültig für max 5 Personen, davon 2 Erwachsene (6 bis 14 Jahre beliebig viele eigene Kinder), gültig nur Sa, So jeweils bis 3:00 Uhr des Folgetages. Mitgeführte Hunde werden bei der Ermittlung der Teilnehmerzahl berücksichtigt. Das SWT gilt auch bei allen Nahverkehrsunternehmen in Bayern. Das SWT gilt nur mit Namen des Inhabers (Ausweispflicht). Alle Teilnehmer müssen die Fahrt gemeinsam am gleichen Ort und zur gleichen Zeit antreten, späterer Zustieg von Personen ist ausgeschlossen.

Bayern-Ticket (BT) können Einzelreisende in der 2.Klasse für 25 € und bis zu vier weitere Personen für jeweils 6 € zusätzlich mitnehmen. Reisen 2 Erwachsene mit dem Bayern-Ticket, zahlen sie also 31 €. Ferner kann ein Einzelreisender seine eigenen Kinder bzw. Enkel bis einschließlich 14 Jahren zum Ein-Personen-Preis von 25 € mitnehmen. In der 1. Klasse kostet das BT 37,50 €, je weitere Person 18,50 €. Wie bisher sind die Bayern-Tickets Mo-Fr erst ab 9 Uhr gültig (bis 3 Uhr des Folgetages). Familienkinder und Kinder bis zu 5 Jahren werden unentgeltlich ohne Fahrkarte befördert. BT gelten außerhalb des Verkehrsverbundes Nürnberg u. a. auch in allen S- RB-, RE-, IRE-Zügen in Bayern.

Bayrn-Ticket Nacht gilt von So bis Do ab 18:00 Uhr bis 6:00 Uhr des Folgetages und Fr, Sa sowie in der Nacht vor in Bayern gesetzlichen Feiertagen und in der Nacht auf den 15.Aug ab 18:00 Uhr bis 7:00 Uhr des Folgetages: Kosten für die 1. Person 23 €, je weitere Person 3 € (1.Klasse 34,50 €, je weitere Person 14,50 €. Sonst Ausführungen wie oben.

Bayern-Böhmen-Ticket (BBT) kostet 28 € am Automaten und im Internet, am Schalter 30 € und je weitere Person 6,60 € bei max 5 Personen. Es kommen die Bestimmungen des BayernTickets hinsichtlich Geltungsdauer, Sicherung gegen Missbrauch und Fahrradmitnahme zur Anwendung. Ferner gilt das BBT zusätzlich in EX-, R-, Sp- und Os-Zügen der Tschechischen Staatsbahnen in Bayern sowie in Tschechien gemäß Anlage Streckenverzeichnis CD. Für Busse und andere Verkehrsverbünde gelten Sonderregelungen. Die Anzahl der gemeinsam reisenden Personen muss beim Kauf der Fahrkarte angegeben werden.

28) Online-Tickets

Allgemeines:

Von Zuhause aus online übers Internet bestellen oder gleich als Ausdrucken verwenden - die VGN-Online-Tickets. Voraussetzung: Im VGN-Ticket-Shop im Internet kostenlos registrieren - jederzeit.

Online-Ticket per Post (Briefsymbol):

Bis zu 31 Tage im Voraus können folgende Tickets im Online-Shop bestellt werden: MobiCards, JahresAbos, Wertmarken für Azubis, Schüler und Studenten, Ferien- und Tagestickets, Solo 31 und Streifenkarten. Ausgewählte Fahrkarte wird per Post zugestellt.

PrintTicket (Duckersymbol):

Das TagesTicket Solo und das TagesTicket Plus kann als PrintTicket selbst zu Hause ausgedruckt werden - ohne Versandkosten und ohne Lieferzeiten. Beide Tickets können ebenfalls bis zu 31 Tage im Voraus ausgedruckt werden.

HandyTicket (Handysymbol):

Einmal angemeldet bekommt man die Einzelfahrkarte (Tagesticket Plus oder Solo) aufs Handy überspielt, jederzeit von unterwegs aus schnell und bargeldlos. Voraussetzung: internetfähiges Handy Anmeldung unter www.vgn.de/handyticket. Nachteil: Ticketanzeige wegen zu schwacher Batterie nicht möglich wird wie Reisen ohne gültigen Fahrausweis geahndet.

29) Fahrradbeförderung

Voraussetzung:

Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf Beförderung. Maßgebend sind die gegebenen betrieblichen Möglichkeiten. In Reisebussen und ASTs sind keine Fahrradbeförderungen möglich, ebenso in Zeiten mit hohem Fahrgastaufkommen insbesondere bei (Großveranstaltung). In S-Bahnzügen keine Fahrradbeförderung Mo-Fr 6 bis 8 Uhr. In Zügen, die im Aushangfahrplan ohne Fahrradsymbol dargestellt sind, entscheidet im Einzelfall das Betriebspersonal.

Kostenlose Fahrradbeförderung:

Klappräder und Fahrradanhänger für Kindertransport werden kostenlos befördert. Kostenlose Fahrradbeförderung bei der MobiCard und dem Jahresabo (jeweils Mo-Fr ab 9 Uhr - sonst ganztags) und dem TagesTicket Plus anstelle von 2 Personen inbegriffen (je Fahrrad eine Person weniger). Für weitere Fahrräder kann auch ein TagesTicket Plus gelöst werden. Besitzen Eltern /Großeltern eine Einzel- oder Streifenkarte Kind für ihr Fahrrad, können die eigenen Kinder bis 14 Jahre ihr Fahrrad kostenlos mitnehmen.

Kostenpflichtige Fahrradbeförderung:

Einzelfahrkarte Kind oder Streifenfahrkarte Kind entsprechend der Fahrtstrecke. Fahrrad-Tageskarte Bayern zum Festpreis von 5,50 € (ganz Bayern gültig). Fahrrad-Kurzstreckenkarte Bayern für ein- und ausbrechenden Verkehr des VGN.

30) Zusätzlicher Aussteigeservice zwischen den Haltestellen (OVF)

Mit dem Beitritt des Landkreises Bayreuth in den Verkehrsverbund erhalten die Fahrgäste ab 20.00 Uhr bei allen OVF-Bussen einen zusätzlichen Aussteige-Service zwischen zwei Haltestellen, d. h. der Fahrgast könnte auch unterwegs ohne Haltestelle an beliebiger Stelle entlang des planmäßigen Linienverkehrs mit Zustimmung des Busfahrers aussteigen.

31) Umweltschutz

Der Verkehrsverbund fördert den Umweltschutz insbesondere aufgrund des attraktiven Angebots für Jedermann und schont den eigenen Geldbeutel aufgrund den immer weiter ansteigenden Kraftstoffpreisen an den Tankstellen. Preisanpassungen (Erhöhungen) fallen im VGN moderater aus als bei externen Verkehrsunternehmen.

32) verbesserte Auslastung der öffentlichen Verkehrsmittel

Der Verkehrsverbund ging beim Beitritt des südlichen Landkreises Pegnitz aufgrund der vielen Vorteile, die dem Fahrgast angeboten werden, von einem Steigerungspotential von rund 35 % aus, was insbesondere für den Pendolinoverkehr in den Stoßzeiten aufgrund der hohen Auslastung sogar einen 30-Min-Takt rechtfertigen würde (wurde seit Dez 2015 auch umgesetzt). Bis heute wurden alle Erwartungen übertroffen. Beispiel an Werktagen ohne Ferienzeit: 1. Zug nach Nürnberg 2006 durchschnittlich 17 Fahrgäste 2008 durchschnittlich 46 Fahrgäste 2. Zug nach Nürnberg 2006 durchschnittlich 33 Fahrgäste 2008 durchschnittlich 94 Fahrgäste Der Trend setzt sich auch auf anderen Linien fort. Allerdings waren die Fahrgastzahlen 2010 nach einem weiteren Anstieg 2009 etwas rückläufig, da insbesondere durch den S-Bahn-Bau rund um Nürnberg die Fahrzeiten der Züge und deren Anschlüsse nicht eingehalten werden konnten. Seit Anfang 2011 steigen die Fahrgastzahlen wieder deutlich an und haben das Niveau von 2008 wieder erreicht bzw. übertroffen. Während in den Zentren weitere Linien insbesondere rund um Nürnberg ausgebaut werden können, gilt es auf dem Land den Abbau weiterer Linien zu stoppen.

33) Förderung des Ausflugstourismus

Der VGN fördert den Ausflugstourismus durch die Einrichtung und weiteren Ausbau von VGN-Freizeit-Linien (Brauereien-Wander-Express, Trubachtal-Express, Wildpark-Express, Hallerndorfer-Keller-Express, Auerbach-Erz-Express, Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express, Wiesenttal-Express, FrankenPfalz-Express, Birgland-Express, Lauterach-Express, Laabertal-Express, Wasser- und Mühlen-Express, Rothsee-Linie1 und 2, Brombachsee-Express, Kanal-Altmühl-Express, der Aischgründer-Bier-Express, der Bocksbeutel-Express und 2012 neu der Brauereien-Fachwerk-Express). 2011 nutzten die Freizeitlinien 77556 Fahrgäste, 13,7 % mehr als im Vorjahr. Seit 2016 sind 21 Freizeitlinien eingerichtet worden.

34) Der Renner: Nachtbuslinien

Die vor einigen Jahren ins leben gerufenen Nachtbuslinien im Herzen des VGN (stündliche Verbindung zwischen 1 und 4 Uhr) vom Zentrum Nürnbergs in die Außenbezirke finden großen Zuspruch in der Bevölkerung – oft werden die Fahrgastzahlen gegenüber dem Tagesfahrplan in den Randgebieten noch deutlich übertroffen. Mittlerweile gibt es 28 sogenannte Nightliner.

35) Tourismusförderung

Durch die Förderung des Tourismus für den Großraum Fränkische Schweiz und das Fichtelgebirge bekommt das Altmühltal und das Fränkische Seenland endlich eine gleichwertige Konkurrenz, das durch den Beitritt des gesamten Landkreises Bayreuth noch weiter verstärkt wird. Insbesondere der Tages- und Kurzreisentourismus sollte sich in der Region weiter erhöhen.

36) Ausbau Nahverkehrsknoten

Der weitere Ausbau der Nahverkehrsknoten Bayreuth und Bamberg durch Inanspruchnahme von Fördermittel ist leichter durchsetzbar, die veralteten Haltestellen (ausg. ZOH) wurden so endlich erneuert bzw. auf den aktuellen Stand gebracht. Aufgrund der zu erwarteten höheren Fahrgastzahlen können Nahverkehrslinien und neue Projekte leichter durchgesetzt werden.

37) Urlaubsgäste und Verkehrsverbünde

Auch unsere Urlaubsgäste aus den Großstädten haben sich schon immer einen durchgehenden Verkehrsverbund in der Metropolregion Nürnberg bzw. im schönen Oberfranken gewünscht, denn gerade für unsere treuen Berliner Gäste ist das Fahren in Verkehrsverbünden ohnehin nichts Außergewöhnliches und sie sind zudem verbunderfahren.

38) Verbesserung der Infrastuktur

Der Verbundbeitritt verbessert die verkehrliche Infrastruktur nachhaltig und trägt natürlich auch dazu bei, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern, was mittelfristig die Schaffung neuer Arbeitsplätze zur Folge haben wird (z.B. Firmenneuansiedelung). Die Metropolregion Nürnberg wächst so zu einer Einheit zusammen.

39) Verbesserung der Lebensqualität

Für viele Familien aus dem teueren Umland wird der Zuzug in den Landkreis oder Stadt Bayreuth immer attraktiver, zum einen aufgrund der deutlich verbesserten Lebensqualität und zum anderen durch die deutlich verbesserte Mobilität und den damit verbundenen niedrigeren Gesamtkosten des vorhandenen Familienbudgets.

40) Demographischer Wandel

Der Familienzuzug aus der Region wird die Kaufkraft der Stadt und des Landkreises Bayreuth stärken, was langfristig für die Stadtentwicklung Bayreuth und Pegnitz überlebenswichtig ist. Der Abwanderung von Familien und demzufolge auch dem negativen demographischen Wandel wird so entschieden entgegengewirkt.

41) Keine Kaufkraftverluste nach Nürnberg

Mit dem Beitritt des Landkreises Bayreuth in den VGN konnte ein einseitiger Kaufkraftverlust nach Nürnberg nicht nachgewiesen werden, da die Entfernung nach Nürnberg zu weit und die damit verbundenen Kosten für einen Einkauf zu hoch sind. Die befürchteten Kaufkraftverluste in Pegnitz und Bayreuth nach Nürnberg haben sich seit dem VGN-Beitritt nicht bewahrheitet.

42) Eigenständige Wirtschaftszentren

Alle Satellitenstädte um Nürnberg haben sich seit dem VGN-Beitritt zu eigenständigen Wirtschaftszentren entwickelt und können heute mit zum Teil deutlichen Bevölkerungszuwächsen aufwarten.

43) Keine Subventionierung von VGN-Fahrkarten

Der Mitgliedsbeitrag zum VGN ist für die Kommune als notwendige Investition für die Zukunft und nicht als Subvention des ÖPNV anzusehen, denn der Gewinn ist nicht nur aus den Einnahmen des ÖPNV abzulesen, sondern wird auch durch die gestiegene Lebensqualität und der gestiegenen Wirtschaftsleistung des Stadt- und Landkreises Bayreuth ausgedrückt.

44) Wochenend-Freizeitlinie Pegnitz - Ebermannstadt (Wiesenttal-Express)

Einen großen Fahrgastzuwachs verzeichnen wir auf der Busstrecke zwischen Ebermannstadt und Pegnitz teilweise auf das 5-fache bei schönem Wetter am Wochenende seit bestehen der durchgehenden VGN-Verbindung (seit Dez 2012 Schmetterling-Reisen)

45) Wochenend-Freizeitlinie Neuhaus – Waischenfeld (Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express)

Die Freizeitlinie Neuhaus – Betzenstein – Pottenstein erlebte nach den ersten Anlaufschwierigkeiten nun am Wochenende deutliche Fahrgastzuwächse. Mit der VGN-Erweiterung des LK Bamberg wurde die Linie seit 2010 und nach Waischenfeld verlängert.

46) Besonderheiten beim Fahrscheinkauf

Vor Fahrtantritt Kauf eines gültigen Fahrausweises (auch in den Bussen) erforderlich. In den Zügen werden keine Fahrausweise verkauft. Streifenfahrkarten und Fahrscheine im Vorverkauf sind abzustempeln (entwerten). Anschlussfahrausweise sind vor/bei Fahrtantritt zu lösen. Ungültige Fahrscheine können zur Beweislage eingezogen werden. Nachlösen im Zug ist ausgeschlossen. wird ein Fahrgast ohne gültigen Fahrausweis angetroffen, wird ein erhöhtes Entgelt in Höhe von 40 € fällig (wird zur Anzeige gebracht). Kann ein Fahrgast nachweisen, dass er zu diesem Zeitpunkt Inhaber einer gültigen Zeitkarte war, wird ein erhöhtes Entgelt in Höhe von 7 € fällig (Bearbeitungsgebühr). Nachlösen im Zug ohne erhöhtem Beförderungsentgelt ist nur möglich, wenn eine Anschlussfahrkarte zum gültigen Fahrausweis gewünscht wird, wenn die technischen Einrichtungen für den Fahrscheinverkauf defekt sind oder wenn ein Fahrgast versehentlicht über den Geltungsbereich seines Fahrscheins hinausgefahren ist. Eine Anschlussfahrkarte ist grundsätzlich bei den Verkaufstellen oder am Automaten mit einem Fahrschein der Zone 10 zu lösen (wird beim Zugbegleiter angerechnet).

Hinweis

Alle genannten Fahrpreise gelten von 1.1.2017 bis 31.12.2017. Kurzfristige Änderungen und Druckfehler vorbehalten. Für entsprechende Hinweise zur Richtigstellung wären wir dankbar. Angaben wie immer ohne Gewähr.

Stand: 25.01.2017

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